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auf dieser Seite behandelte Themen:

-  Xylit-tödliche Gefahr für Hunde

- Kamerun-Welpen

-  Was tun bei einem Wildunfall?

- Nikos Timmy-Boy hat Zuchtzulassung bestanden

- Köder-Box für Nager

- Gratiskost kann mit Giften versehen sein

Zecken u. Flöhe

- (Auslands-)Reise mit Hunden

-  Leben retten durch Mund zu Schnauze

- Todesfalle Auto – Unterschätzte Gefahr bei Sonne und Hitze

- Aktion ein Zeichen gegen den Welpenhandel

- 15.08.2013 ist das neueTierschutzG (v.a.:Sachkundenachweis)

- Was tun mit totem Fundtier?

-  Vorsorge für den Notfall – Wer kümmert sich nach meinem Tod um mein Tier?  

 

 

 

Mitteilung: Sally wird am 15.7.18 in Augsburg-Hammerschmiede ihre erste Ausstellung besuchen                                                                  

 

Xylit-tödliche Gefahr für Hunde

Ein beliebter Zuckerersatzstoff ist Xylit, auch als Xucker oder Birkenzucker bekannt. Er wird aus Pflanzenfasern -wie z.B. Birkenholz - hergestellt u. wird  wie handelsüblicher Haushaltezucker verwendet., hat aber nur ca. die Hälfte der Kalorien. In der modernen gesundheitsbewußten Küche wird Xylit in Süßspeisen, Backwaren, aber auch in Kaugummis, Zahnpasten u. Mundwasser wir andere Zucherersatzstoffe ( Stevia, Erythrit...) verwendet.

 

Sollte ein Hund von diesen Speisen fressen, kann dies schnell zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen. Xylit bewirkt einen schnellenInsulinanstieg u. verhindert gleichzeitoig die freisetzung von Zucker aus der leber. Es kommt zur lebensbedrohlichen Unterzuckerung! Gleichzeitig können in der leberzelle Leberzellnekrosen verursacht werden. Es droht vollständiges Leberversagen.

 

Bereits 15-20 Minuten nach der Aufnahme von Xylit - 1g genügt für einen 20kg Hund - kann es zur Unterzuckerung kommen ( Anzeichen sind Erbrechen, Schwäche, mangelnde Koordinationsfähigkeit, Krämpfe...). Dies erfordert umgehend das Aufsuchen eines Tierarztes/- klinik-. Abwarten kann den Tod bedeuten. Es sind notwendig Glukoseinfusionen, Überwachung  von Leberfunktionen, Blutgerinnung u. Mineralstoffhaushalt. Ein mehrtägiger Klinikaufenthalt ggf. mit Intensivbehandlung ist meist notwendig.

Achtung, Betrug: Die Masche mit den Kamerun-Welpen © Copyright TASSO e.V. (4.5.18)

 

Die sogenannten Kamerun-Welpen machen immer wieder Schlagzeilen. Die perfide Betrugsmasche funktioniert seit Jahren und findet immer neue Opfer: 
Es gibt sie nicht. Die Kamerun-Welpen sind eine reine Erfindung und eine Masche, mit der Menschen abgezockt werden.
Auf verschiedenen Internetportalen werden kostenlos Welpen angeboten, es fallen dabei angeblich lediglich die Transportkosten an. In den meisten Fällen werden Herkunftsländer wie Kamerun angegeben. Sobald der Interessent auf diese Anzeige angesprungen ist, wird er dazu aufgefordert, die Transportkosten zu zahlen. Kurze Zeit später werden dann weitere Gelder fällig. Plötzlich müssen Zollgebühren oder Kosten für vermeintliche Tiergesundheitsnachweise gezahlt werden. Oder es ist überraschend noch eine spezielle Flugbox notwendig, für die der Interessent zahlen soll. Irgendwann merkt er dann aber, dass er auf Kriminelle reingefallen ist. Spätestens, wenn er nichts mehr von dem Anbieter hört und kein Termin für die Ankunft des Welpen ausgemacht wird.
Auf jeden Fall umgehend eine Anzeige wegen Betruges bei der Polizei erstatten und auch den Betreiber des betreffenden Portals informieren. Das Geld ist allerdings mit Sicherheit unwiederbringlich weg. Denn die Transaktionen laufen über anonyme Bargeldtransfers und können nicht nachverfolgt werden.

Was tun bei einem Wildunfall?© Copyright TASSO e.V.

 

 Sobald Wild am Straßenrand zu erkennen ist, sollten Verkehrsteilnehmer abbremsen und hupen, um das Tier zu verscheuchen. Sobald ein Tier zu sehen ist, sollte  unbedingt von Fern- auf Abblendlicht umgeschaltet werden. Achtung: Da Wildtiere meist im Rudel auftreten, gilt es außerdem abzuwarten, ob weitere Tiere folgen.

Autofahrer, die versuchen, ein vor das Auto gelaufenes Tier durch ein Ausweichmanöver zu schützen, begeben sich und andere Verkehrsteilnehmer in große Gefahr. Zusammenstöße mit dem Gegenverkehr oder mit Bäumen am Straßenrand enden oft schwerwiegend. Daher rät zum Beispiel der ADAC: Wenn der Zusammenstoß unvermeidbar ist, Lenkrad festhalten und kontrolliert bremsen.

Und wenn es tatsächlich zu einem Zusammenstoß mit einem Wildtier gekommen ist?  

  • Bringen Sie das Auto zum Stillstand und versuchen Sie, Ruhe zu bewahren
  • Schalten Sie die Warnblinkanlage ein, ziehen Sie und alle weiteren Fahrzeuginsassen Warnwesten an, sichern Sie die Unfallstelle und versorgen Sie eventuell verletzte Personen
  • Informieren Sie die Polizei über Ihren Unfall
  • Bleiben Sie so lange bei dem verletzten Tier, bis Hilfe eintrifft
  • Machen Sie Fotos von der Unfallstelle und dem Tier und notieren Sie die Kontaktdaten möglicher Zeugen

So schwer es auch fallen mag, untätig zu bleiben: Die Eigensicherung geht vor. Ein verletztes Tier darf niemals angefasst werden, da es Schmerzen haben und in Panik beißen könnte. Ein verletztes oder totes Tier darf zudem niemals in guter Absicht mitgenommen werden. Diese Handlung gilt im Sinne des Gesetzes als strafbare Wilderei.

TASSO-Tipp: Es ist hilfreich, sich von der Polizei noch vor Ort für die Versicherung eine Wildunfallbescheinigung ausstellen zu lassen. Diese kann bei der eigenen Kfz-Versicherung eingereicht werden. Insbesondere, wenn das verletzte Tier geflüchtet ist, ist diese Bescheinigung für die Versicherung wichtig. (TASSO Ende)

 

Einer Freundin von uns, die schon öfters Wildunfälle hatte- o. beinahe hatte- riet die Polizei: Lenkrad ganz festhalten u. kurz vorm Aufprall wieder stark beschleunigen. Begründung: Durch Vollbremsung senkt sich das Auto u. dadurch wird das Wild oft gegen die Windschutzscheibe geschleudert, was große Verletzungen bei den Autoinsassen zur Folge haben kann. Durch Beschleunigen "hebt" sich vorne das Auto wieder.

Nikos Timmy-Boy hat am 18.September 2016 die Zuchtzulassung bestanden. Er ist nun Deckrüde. Mehr über Timmy: s. Galerie N-Wurf

Timmy hat im Juli 2017 erfolgreich gedeckt.

Köder-Box für Nager

Ein immer noch geltendes Gerichtsurteil:

In einem Restaurant knapperte ein Hund unterm Tisch eine Köder-Box für Nager

an und vergiftete sich daran. Da Schädlinge abzuwehren zu den Pflichten eines Wirts gehören, haftet er nicht für Schäden am Hund. Er darf die Köderboxen ohne besonderen Hinweis aufstellen- AG München, AZ 163 C 171444/05

Tasso warnt: Seien Sie skeptisch, wenn Sie in Ihrem Briefkasten eine vermeintliche Futterprobe eines Futtermittelherstellers oder Fachgeschäfts vorfinden, und entsorgen Sie diese lieber. Diese vermeintliche Gratiskost kann mit Giften versehen und von Hundehassern platziert worden sein.(11.03.2016)

Zeckensaison     24.03.2016

 

Aktuell empfiehlt der Klub für Terrier e.V. auf seiner Internetseite, Hunde gegen die von Zecken übertragene Borreliose zu impfen; der KfT setzt sogar einen Link auf die Seite des Herstellers eines der beiden Impfmittel.

 

Genauso schlimm: der VDH bietet für Mitglieder ein Webinar an über Borreliose beim Hund. Die vortragende Tierärztin ist "beratend" für eine der beiden Herstellerfirmen tätig und zuständig dort für Impfstoffe.

 

Anscheinend hat der KfT die Impfempfehlung ungeprüft übernommen. Fachleute warnen vor dieser Impfung wegen Nebenwirkungen bis hin zu schwerster Erkrankung (evtl. Tod), mangelnder Wirksamkeit und völlig unnützer Bestandteile des Impfstoffs.

 

Im Gegensatz zum Menschen erkranken infizierte Hunde äußerst selten an Borreliose - weniger als 0,1% ! -, die Krankheit selber ist mit einem Antibiotikum (Doxycyclin - Behandlung über 3-4 Wochen nötig!) relativ einfach zu bekämpfen.

 

Die beste und ungefährlichste Zeckenprophylaxe ist das Absuchen des Fells ...

Wir sind für Frontline! Bei Fahrten in südl. Länder ist aber unbedingt Spot-On-Prophylaxe zu betreiben, denn da gibt es massive Erkrankungen.

 

www.drc.de/gesundheit/borreliose

www.wildundhund.de/hunde/7807-alles-fauler-zauber

              

Zecken und Flöhe                     27.06.2015

 

Seit 2014 sind Kautabletten erhältlich, die Flöhe und Zecken in einer gewissen Zeit nach dem Anbiß am Hund töten.

 

Im Gegensatz zu Halsbändern und spot ons haben diese Tabletten keine abschreckende (= repellierende) Wirkung. Das bedeutet, der Parasit muß zubeißen, damit das Medikament wirkt, und in der Zeit nach dem Anbiß bis zur Wirkung des Mittels (bis zu 12 Std. laut Mitteilung des einen Herstellers, bis zu 48 Std. laut einem anderen Hersteller) können Krankheiten wie Babesiose, Borreliose u.a. übertragen werden.

 

Die Wirkstoffe sind Fluranaler bzw. Afoxolaner.

 

Kritische Artikel zu diesen Tabletten unter 

www.artgerecht-tier.de/kategorie/ausgabe/beitrag/bravecto.html

www.borreliose-nachrichten.de/wp-content/uploads/2014/09/NexGard_und_Bravecto1.pdf

 

VDH-Umfrageergebnis zu Zeckenprophylaxe: Umfrage:März bis Mai 2015

www.vdh.de/news/artikel/vdh-umfrage-zeigt-hundehalter-legen-wert-auf-zeckenschutz/

 

 Wissenswertes zu Zecken

Zecken sind nicht nur unappetitilich, sondern auch gefährlich. Sie können u.a. Anaplasmose, Borreliose, Babesiose und Ehrlichiose übertragen.

 Hier gibt es dazu einen sehr interessanten Artikel.

Und noch ein Hinweis: Auf der Webseite www.zeckenwetter.de unter "Hundezeckenwetter" gibt es eine Übersichtskarte, und man kann postleitzahlengenau abfragen, wo welche Zecken gerade aktiv sind.

Zum 1. 3. 2013 hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit die Meldepflicht für Borreliose-Erkrankungen (beim Menschen) eingeführt; zunächst ist die Maßnahme bis 2018 befristet. In den östlichen Bundesländern, in Rheinland-Pfalz und im Saarland gibt es die Meldepflicht schon länger.

Der Kampf gegen die Zecken ist zur "Glaubensfrage" geworden. Wissenschaftlich begründet wird in der Nürnberger Zeitung erläutert, wieso z.B. Bernstein gegen Zeckenbefall nicht wirken kann.

 

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) startete kürzlich ein Umfrage unter Hundebesitzern nach dem wann und wie des Zeckenschutzes für ihren Vierbeinern. Den entsprechenden Artikel zum Nachlesen finden Sie hier:                                                                                                                                                   http://www.vdh.de/news/artikel/vdh-umfrage-zeigt-hundehalter-legen-wert-auf-zeckenschutz/

  Um Zecken und die beste Art, sie zu entfernen, halten sich hartnäckig die folgenden 10 Behauptungen:

1. Zecken leben nur im Wald auf Bäumen
Falsch. Zecken fallen nicht von Bäumen. Je nach Entwicklungsstufe lauern sie in unterschiedlicher Höhe auf Gräsern und Sträuchern und lassen sich auf vorbei laufende Tiere und Menschen fallen.

2. Zecken beißen sich in der Haut fest
Falsch. Zecken beißen nicht, sie stechen. Die Zecke sucht nach einer wenig behaarten, gut durchbluteten Hautstelle, schneidet mit ihren Scherenwerkzeugen die Haut auf und schiebt ihr Stechorgan in die Haut.  In ihrer Speicheldrüse bildet sie eine Art „Zement“, die sie fest in der Haut haften lässt.

3.   3. Zecken entfernt man am besten mit Öl oder Klebstoff
Falsch. Vielleicht stirbt die Zecke auf diese Art und Weise tatsächlich ab. Allerdings bleibt sie weiter in der Haut stecken und gibt dort in ihrem Todeskampf vielleicht sogar vermehrt Krankheitserreger in die Stichstelle ab.

4.  4. Zecken muss man herausdrehen
Falsch. Denn Zecken haben kein Gewinde. Deshalb ist es auch völlig egal, ob man sie rechts – oder links herum herausdrehen würde. Teile des Mundwerkzeuges könnten stecken bleiben. Besser ist es, die Zecke gerade herauszuziehen. Am besten geht das mit einer speziellen Zeckenzange – oder mit den Fingernägeln.

5.  5. Nur in Risikogebieten übertragen Zecken Krankheiten
Falsch. Dutzende verschiedene Krankheitserreger können durch Zecken übertragen werden. Immer und überall.

6.  6. Mein Hund ist geimpft und deshalb vor Krankheiten geschützt                                                                                                                                   Falsch. Derzeit ist für Hunde nur eine Impfung gegen Borreliose erhältlich- und diese wirkt nicht gegen alle Borrelienstämme. Zecken könne aber eine Vielzahl weiterer Krankheiten übertragen.

7.  7. Ich suche das Fell meines Hundes nach dem Spaziergang ab, das reicht
Falsch. Je nach Entwicklungsstadium sind Zecken oft nicht größer als 0,5 Millimeter. Es ist nicht möglich, sie alle noch vor dem Stich zu entdecken.

8.   8. Knoblauch, Schwarzkümmel, Teebaumöl & Co. schützen meinen Hund
Falsch. Zecken lassen sich von ätherischen Ölen oder Knoblauch nicht abschrecken. Wirksamen Schutz bieten allein acarizide Wirkstoffe, wie sie in gängigen Zeckenschutzmitteln enthalten sind.

9.  9. Zecken gibt es nur im Sommer
Falsch. Zecken gibt es in unseren Breitengraden etwa von März bis November. Bereits ab einer Lufttemperatur von sieben Grad Celsius werden sie aktiv. Zu Bedenken ist aber auch, dass mit durch im Freien gelagertes Holz (z.B. für offene Kamine) im Winter auch Zecken in den Wohnbereich gelangen.

10.10. Wenn man Zecken gleich entfernt, wird der Hund nicht krank
Nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richt. Je nach Krankheitserreger ist die Überragungszeit von Infektionen verschieden lang. 
  z.T.Text:©Uschi Anders

Auslandsreise mit Hunden

Wer mit seinem Hund ins Ausland reisen möchte, muss ihn dort vor landestypischen Parasiten und der Übertragung von Krankheiten wie z. B. der Leishmaniose schützen. Je nach Land erwarten Halter und Hund jedoch andere Parasiten und Krankheitserreger. Dies erklärt, warum in verschiedenen Ländern unterschiedliche Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen. In dem kostenlosen Online-Reisetest der Expertenorganisation ESCCAP können Hundehalter auf einer Europakarte einfach das Land anklicken, in das sie mit ihrem Vierbeiner fahren wollen. Sie erhalten dann eine übersichtliche Checkliste mit den speziell für ihr Urlaubsziel empfohlenen Schutzmaßnahmen. Die Liste enthält genaue Angaben, welche Medikamente zu welchem Zeitpunkt vor, während und nach der Reise angewendet werden sollten, und gibt Tipps für sinnvolle Verhaltensregeln.
Also: Einfach Urlaubsziel anklicken: www.esccap.de/parasiten/reisetest

 

Tasso warnt vor Reisen/Urlaub in Dänemark (Juli 2016):

Schon die Verwicklung in einen einzigen Beißvorfall in Dänemark kann unter Umständen Hundeleben kosten.... bei Interesse senden wir gern die vollständige Veröffentlichung zu!!

Reisen mit Hund

Seit 29. 12. 2014 gelten neue eu-weite Bestimmungen für das Reisen mit Heimtieren (EU Nr. 576/2013 + Durchführungsverordnung EU Nr. 577/2013).

Danach bleibt unverändert, daß Heimtiere für Reisen innerhalb der EU mit einem Chip versehen sein müssen (Tätowierung vor 3. 7. 2011), eine gültige Tollwutimpfung sowie den EU-Heimtierausweis vorweisen müssen.

Diese Regelung gilt auch für Drittländer mit ähnlichem Tollwutstatus, das sind derzeit Andorra, Färöer, Gibraltar, Grönland, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Staat Vatikanstadt.

Für Reisen aus oder nach anderen Drittländern müssen vorher entsprechende Informationen eingeholt werden - für manche Ländern gelten die EU-Bestimmungen entsprechend, für andere muß eine Antikörpertitrierung durchgeführt werden.

Neu ist der geänderte Heimtierausweis mit anderen Rubriken, Unterschriften und Laminierung sowie die Dokumentationspflicht des (gemäß der Verordnung) ermächtigten Tierarzts.

EU-Heimtierausweise, die vor dem 29. 12. 2014 ausgestellt wurden, behalten ihre Gültigkeit.

Es gilt eine Beschränkung im Reiseverkehr auf die Mitnahme von 5 Tieren. In Zukunft ist die Mitnahme von mehr Tieren zur Teilnahme an oder zum Training für Sportveranstaltungen, Ausstellungen und Wettbewerben gestattet, wenn der Reisende nachweisen kann, daß die Tiere zur Teilnahme/zum Training beim Veranstalter registriert sind.

Konkretisiert wurden die Bestimmungen, ob umgeimpfte, unter 12 Wochen alte Heimtiere in EU-Mitgliedsstaaten eingeführt werden dürfen, bzw. ob - unter bestimmten Bedingungen - Tiere im Alter von 12 bis 16 Wochen, deren Tollwutimpfung noch nicht 21 Tage zurückliegt, eingeführt werden dürfen.

Mitgliedsstaaten können ganz von der Tollwutimpfpflicht abweichen, wenn sie einen entsprechenden Antrag bei der EU stellen und dann folgend in einer entsprechenden Liste geführt sind.

Die Einfuhr von Heimtieren aus Drittländern, wo eine Antikörperbestimmung vorgeschrieben ist, ist nur noch an bestimmten Einreiseorten möglich. Über diese Einreiseorte führen die Mitgliedsstaaten Listen.

Für Militär-, Such- und Rettungshunde sind andere Einreiseorte möglich.

 

Vierbeiner an Bord – Hunde im Auto richtig sichern (Zusammenfassung /Bericht Tasso)

Egal ob eine lange Urlaubsreise ansteht oder nur eine kurze Fahrt zur Hundewiese. Sobald der Hund im Auto mitfährt, muss er richtig gesichert werden. Geschieht das nicht, wird ein Bußgeld fällig. 
Doch welche ist die richtige Sicherung für die Fahrt im Auto? Die perfekte Lösung gibt es nicht. Alle Systeme haben Vor- und Nachteile. Es liegt im Ermessen des Halters, welchen Kompromiss er einzugehen bereit ist. 

Ein kleiner Überblick über die gängigsten und sichersten Systeme:
- Das sicherste für Mensch und Tier ist die Transportbox: Eine auf die Größe des Tieres (der Hund soll aufrecht sitzen, sich umdrehen und hinlegen können) angepasste, sicher im Fußraum oder Kofferraum platzierte und gut befestigte Box ist optimal. Durch die großen Außenflächen entwickeln sich keine punktuell hohen Kräfte, die dazu führen, dass zum Beispiel die Rücklehnen durchbrochen werden und der Hund durch das Auto geschleudert wird.  Die Box im Kofferraum soll parallel zur Fahrrichtung direkt an der Lehne der Rücksitze platziert sein.
Allerdings hat diese Lösung auch Nachteile: Das Auto muss groß sein, die Box nimmt viel Platz weg, vor allem dann, wenn der Hund mal nicht mitfährt. Außerdem sind Boxen teuer, unhandlich und nur dann sicher, wenn sie richtig platziert werden. Dennoch: Das Verletzungsrisiko für Tier und Mensch ist mit einer Box am geringsten. 
- Ebenfalls häufig genutzt werden Anschnallsysteme. Die Auto-Experten raten massive Systeme zu nutzen, die fest im Gurtschloss beziehungsweise mit den Isofix-Haken auf der Rückbank verbunden werden. Die Länge der Gurte soll knapp bemessen sein, damit das Tier bei einer Bremsung nicht durch das Auto katapultiert wird. 
- Für kleinere Vierbeiner sind auch spezielle Hunde-Autositze geeignet. 

                                                      Die TASSO-Checkliste für einen sicheren und gut vorbereiteten Urlaub mit Vierbeiner

Vor einer weiten und anstrengenden Reise ist es ratsam, Rücksprache mit dem Tierarzt zu halten, damit sichergestellt ist, dass die Reise nicht zu viel für das Tier wird. Optimales Verkehrsmittel dafür ist das Auto. Flugreisen bedeuten für Hunde oft großen Stress. Bei Bahnfahrten benötigen Hunde ein eigenes Ticket, müssen häufig einen Maulkorb tragen und die Enge in den Zügen kann schnell stressig werden. Vor allem aber ist es bei einer Reise mit der Bahn nicht möglich, dem Tier regelmäßige Pausen zu gönnen.
Im Auto muss der Hund gut gesichert sein. Er darf nicht von umherfliegenden Gepäckstücken verletzt werden. Etwa alle zwei Stunden muss eine Pause eingelegt werden mit trinken lassen und einigen Metern spazieren gehen. Natürlich gilt auch für die Pause auf dem Rasthof, einen Hund an warmen Tagen niemals im Auto zurückzulassen.

Führt die Reise ins Ausland ist einen EU-Heimtierausweis vorgeschrieben. Weiterhin ist die Kennzeichnung mit einem Transponder, auch Mikrochip genannt, vorgeschrieben. Klären Sie vor Reiseantritt unbedingt die Einreisebestimmungen, und informieren Sie sich darüber, welche Vorschriften vor Ort gelten. In einigen Ländern müssen bestimmt Rassen zum Beispiel einen Maulkorb tragen, manchmal gilt Leinenpflicht, oder Hunde dürfen nicht mit ins Restaurant.
Hier die TASSO-Checkliste:

  • Für die Sicherheit: Heimtierausweis mit Informationen zu den letzten Impfungen, Telefonnummer des Ansprechpartners bei der Haftpflichtversicherung und die Adresse eines Tierarztes vor Ort
  • Für die Fahrt und den Aufenthalt: Transportbox, Maulkorb (wenn nötig), Leine, Hunde-Kissen oder Körbchen sowie Decke und Spielzeug
  • Für Hygiene und Hunger: Fressnapf, Kot-Tüten, Handtuch, Kamm und Bürste, Futter und Leckerlies
  • Für die Gesundheit: Reiseapotheke mit den Medikamenten, die das Tier benötigt, Mitteln gegen Reiseübelkeit und Durchfall, Wund- und Desinfektionsspray, Tüchern zum Reinigen der Augen und Pfoten, Zeckenzange und Verbandsmaterial

                                                                                      

Leben retten durch Mund zu Schnauze

Auch unsere Haustiere können in lebensgefährliche Situationen geraten und benötigen Erste Hilfe. In diesem Fall ist schnelles Handeln gefragt:

 

Zuerst müssen Atmung und Herzschlag überprüft werden

- ist trotz freier Atemwege keine Atmung erkennbar, muss das Tier künstlich beatmet werden. Das heißt: einatmen und dem Tier die Luft pro Minute zehn Mal durch seine Nase zuführen, bis sich der Brustkorb hebt.

- Bei ausgesetztem Herzschlag braucht das Tier eine Herzmassage. Auf einem festen Untergrund gelagert und auf seine rechte Körperseite gelegt, wird 100 Mal pro Minute Druck auf den Brustkorb ausgeübt, zehn Mal pro Minute unterbrochen von künstlicher Beatmung. Ein Trick hilft, die richtige Position des Herzens zu finden: Das linke Vorderbein wird leicht angewinkelt, sodass es auf das linke untere Viertel des Brustkorbs deutet. Der Ansatzpunkt für die Herzmassage ist direkt unter dem Ellenbogen.

 

Blutende Wunden müssen gesäubert werden. Durch das Entfernen des Fells wird der Zugang zur Wunde erleichtert. Verschmutzungen müssen ausgespült werden. Mit einer fusselfreien Gaze wird die verletzte Stelle trocken getupft und ein Verband angelegt. Lässt sich die Blutung nicht stillen, muss ein Druckverband angelegt werden. Hierzu wird ein Päckchen Verbandmull auf die Wunde gedrückt und mit einer elastischen Binde, notfalls auch mit einem Gürtel oder Schal, fixiert. Achtung: Bleibt ein Druckverband länger als eine Stunde liegen, können Gewebeschädigungen aufkommen. Egal, zu welcher Maßnahme Sie greifen müssen: In der Regel reicht die Ausstattung des Erste-Hilfe-Sets, das Sie in Ihrem Fahrzeug haben.

 

Apathisches Verhalten, sinkende Körpertemperatur und eine erhöhte Atem- und Herzfrequenz können Anzeichen für einen Schock sein. Die normale Körpertemperatur von Hund und Katze liegt zwischen 38 und 39 Grad Celsius. Kritisch wird es bei Werten unter 36 Grad Celsius und mehr als 40,5 Grad Celsius. Besonders Unterkühlung muss entsprechend versorgt werden.© Copyright TASSO.e.


                                                                                                       

 

Todesfalle Auto – Unterschätzte Gefahr bei Sonne und Hitze

 

Alljährlich sterben Hunde im Auto einen qualvollen Tod, weil ihren Besitzern die Gefahren nicht bewusst sind oder sie zu sorglos mit diesem Thema umgehen. Denn viele Menschen wissen nicht, dass das Auto bereits bei mittleren Temperaturen schnell zur Hitze-Falle wird. „Ein Hund gehört ab 20 Grad Celsius nicht in ein verschlossenes Fahrzeug“, warnt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO. „Leider glauben viele Leute immer noch, dass ein wenige Zentimeter geöffnetes Fenster oder ein Parkplatz im Schatten ausreichend sind, um den Hund vor einem Hitzetod zu schützen.“
Das Autoinnere kann sich bei steigenden Temperaturen schnell auf über 50 Grad Celsius aufheizen. Wenige Minuten reichen dann schon aus, um einen Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Denn im Gegensatz zu uns Menschen schwitzen Hunde nicht, sondern regulieren ihren Wärmehaushalt durch Hecheln. Den Wasserverlust muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Wenn es diese Möglichkeit nicht hat, steigt die Körpertemperatur an und es kommt zu einem Hitzschlag, weil lebenswichtige Organe nicht mehr ausreichend durchblutet werden.
Helfen Sie uns dabei, das zu verhindern und unsere Vierbeiner zu schützen! Fordern Sie jetzt unser kostenloses Aufklärungsmaterial an, das auch Tipps zur ersten Hilfe bei Hitzschlag enthält. Verteilen Sie dieses an andere Hundefreunde, damit noch mehr Menschen die Gefahren erkennen und entsprechend handeln.© Copyright TASSO.e.V.
http://www.tasso.net/Hund-imBackofen:

Erste Anzeichen eines Hitzschlages sind Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge, Taumeln und Erschöpfung. Im fortgeschrittenen Stadium kann er zu einem Schockzustand, Bewusstlosigkeit und nicht selten sogar zum Tod führen. Ein Tier, das Symptome eines Hitzschlages zeigt, muss daher so schnell wie möglich von einem Tierarzt behandelt werden.

Wie im Notfall schnell und richtig zu reagieren ist, erklärt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach:
Die wichtigste Maßnahme ist, das Tier zunächst in den Schatten zu bringen und vorsichtig mit nasskalten Tüchern für mindestens 30 Minuten abzukühlen. Beginnen Sie an den Pfoten über die Beine, das Hinterteil, über den Rücken bis zum Nacken, oder kühlen Sie mit feuchten Umschlägen. Das Wichtigste ist hierbei eine langsame Abkühlung. Keinesfalls darf das Tier mit eiskaltem Wasser übergossen werden. Danach muss zeitnah der Transport in einem gekühlten Auto zum Tierarzt erfolgen. Eine weitere Hitzebelastung sollte unbedingt vermieden werden. In der Tierarztpraxis sollte man sich sicherheitshalber anmelden, damit auch ein Tierarzt vor Ort und einsatzbereit ist, um das Tier entsprechend notfallmäßig behandeln zu können. Die Behandlung beim Arzt besteht aus Infusionen, Medikamenten und eventuell auch Sauerstoffzufuhr.“

Hund im Auto

 

Es ist nicht zu verstehen, daß jeden Sommer Kinder und Hunde zu Schaden kommen, weil man sie "nur einen Moment" im Auto warten läßt.

Die Feuerwehren Rhein Erft veröffentlichen dazu eine Tabelle, wie schnell sich ein Auto aufheizt.                                                                                        

 

  

 

rechtl. Lage (lt.Tasso-April 2018):

  • Steht das Auto auf einem Supermarktparkplatz o. ä., lassen Sie den Halter ausrufen.
  • Rufen Sie die Polizei oder die Feuerwehr.
  • Notieren Sie sich alle wichtigen Daten: Datum, Ort, Uhrzeit, Automarke, Farbe und Kennzeichen des Wagens.
  • Dokumentieren Sie den Vorfall mit Fotos, wenn das möglich ist.
  • Suchen Sie Zeugen, die die Geschehnisse bestätigen können, und notieren Sie sich deren Telefonnummer und Anschrift.
  • Erstatten Sie zur Sicherheit Strafanzeige wegen Tierquälerei.

Wenn die Situation objektiv für den Hund lebensbedrohlich und so eilig ist, dass Sie nicht länger auf Polizei oder Feuerwehr warten können, dürfen Sie den Hund selbst befreien. Dabei gilt es jedoch, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Denn: Um das Tier zu befreien, ist es unumgänglich, fremdes Eigentum zu beschädigen. Darum ist es ratsam, dem Wagen so wenig Schaden wie möglich zuzufügen und weder Front- noch Heckscheibe, sondern besser ein Seitenfenster einzuschlagen.

Rechnen Sie jedoch damit, dass es dazu kommen kann, dass Fahrzeughalter Strafanzeige gegen Sie wegen Sachbeschädigung erstatten wird. In diesem Fall können sich Betroffene auf den rechtfertigenden Notstand nach § 34 StGB berufen. Umso wichtiger ist es, Zeugen für den Vorfall zu haben und die Polizei zu verständigen. Telefonnummer und Anschrift der Zeugen sind wichtig. Die entstandenen Kosten eines notwendigen Polizei- oder Feuerwehreinsatzes hat nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (AZ 12 A 10619/05) vom 25.08.2005 der Hundehalter zu tragen.

 

                                                                                       

 

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), die Tierschutzorganisationen - hier v.a. TASSO - und das Hundemagazin DOGS setzen mit dieser Aktion ein Zeichen gegen den Welpenhandel mit dem Ziel, die Öffentlichkeit und auch die Politik auf das zunehmende Problem der Welpenmafia aufmerksam zu machen.

Welpen sind keine Ware. Welpen haben eine Seele. Es ist unwürdig, sie auf engstem Raum, schmutzig u. kaum das Nötigste zum Überleben habend, zu halten. Solch ein mafiöses Welpenhandelsgeschäft birgt große Gefahr durch gefährlche Krankheiten, die z.T. auch auf Menschen übertragen werden können. Gesetze haben sind als nicht hilfreich bewiesen. Nur wenn diese "Wühltischwelpen" nicht mehr gekauft werden, werden solche skrupellosen Geschäftemacher gestoppt.

Mehr zum Thema unter www.wuehltischwelpen.de  (neu.:Animationsfilm)

                                       www.hinsehen-statt-wegschauen.de

                                       www.tasso.net/Wuehltischwelpen

Bundeslandwirtschaftsministerium: http://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2014/127-FL-IllegalerWelpenhandel.html

                                                                                                             
                                                        

Am 15.08.2013 ist das neueTierschutzG in Kraft getreten.

Aus Sicht der Hundezüchter u. -halter sind von vorrangiger Bedeutung drei Änderungen in § 11 u. § 11b TSchG:

Gem. § 11 (1) Nr.5 braucht derjenige, der gegen Entgeld (Gegenleistung, Schutzgeld...) Hunde (auch sog. Straßenhunde) nach Deutschland importiert/vermittelt eine Erlaubnis der zuständ. inländ. Behörde. Diese RechtsVO ist durch BdMin. noch zu regeln, betrifft v.a. den unseriösen Hundehandel. Ein Kriterium wird sein, dass der Antragsteller eine Sachkunde nachzuweisen hat.

Gem. § 11 (1) Nr.6 braucht auch derjenige, der Hunde.....ausbildet o. hierfür eine Einrichtung unterhält, eine Erlaubnis, d.h. einen Sachkundenachweis. Hierin ist ein wichtiger Nebeneffekt der Verbraucherschutz, denn in Hundeschulen dürften künftig nur noch Personen mit einer gewissen Qualifikation tätig sein.

§ 11b stellt noch mehr auf den Verantwortungsbereich des Züchters ab.

Diese Änderung greift aber bei allen, die entgeldlich z.B. Hunde pflegen, betreuen...

 

Was tun mit totem Fundtier?

 

Kam es zu einem für das Tier tödlichen Unfall oder haben Sie ein bereits totes Tier gefunden, können Sie dennoch helfen:
Handelt es sich um einen Hund oder eine Katze, wird das Tier wahrscheinlich von seinem Halter vermisst. Leider gibt es im Umgang mit toten Fundtieren keine einheitliche Verfahrensweise. Oft werden diese von Städten und Gemeinden entsorgt, ohne eine mögliche Halterregistrierung zu prüfen. Der Finder hat verschiedene Anlaufstellen zur Wahl, wo Tiere identifiziert werden können. Voraussetzung ist, dass das Tier mit einem Transponder versehen und beispielsweise bei TASSO e.V. registriert ist. Da der Transponder (umgangssprachlich auch „Chip“ genannt) ausschließlich von Tierärzten gesetzt wird, ist jede Tierarztpraxis mit einem Transponder-Lesegerät ausgestattet. Meist verfügen auch Tierheime über entsprechende Geräte. Polizei und Feuerwehr können nur in seltenen Fällen helfen, weil sie nicht regulär mit Transponderlesegeräten ausgestattet sind. Ist die Haltersuche abgeschlossen, muss mit dem Tierkörper fachgerecht weiterverfahren werden: Eine Bestattung im örtlichen Park oder Wald ist gesetzlich verboten. Hierfür sind Tierkörperbeseitigungsgesellschaften zuständig. Die Übermittlung können die genannten Anlaufstellen übernehmen.
Es lohnt sich, bei der eigenen Gemeinde nachzufragen, ob eine geregelte Vorgehensweise besteht, die auch das Auslesen des Transponders und die Haltersuche beinhaltet. Unter dem Motto „Städte mit Herz“ bietet die Tierschutzorganisation TASSO e.V. hierzu Informationsmaterialien auf ihrer Homepage an.

Neben unseren Haustieren können gerade nach der winterlichen Zeitumstellung Rehe, Wildschweine und andere Wildtiere Opfer eines Unfalls werden.  Beugen Sie Unfällen vor, indem Sie auf Strecken, die durch Wald oder Felder führen, extrem vorsichtig fahren und den Straßenrand immer im Auge behalten. Taucht ein Tier am Straßenrand auf, hupen Sie und blenden Sie ab. Der Versuch, das Tier durch ein Ausweichmanöver zu schützen, schlägt in der Regel fehl und ist auch aus Gründen der allgemeinen Sicherheit nicht sinnvoll. Wenn der Zusammenstoß unvermeidbar ist, empfiehlt der ADAC, das Lenkrad festzuhalten und kontrolliert zu bremsen. Ist es zu einem Zusammenstoß gekommen, sichern Sie zuerst die Unfallstelle ab und rufen die Polizei. Da es oft zu Schäden am Auto kommt, für die die Versicherung herangezogen werden kann, ist dies auch in Ihrem Interesse. Fassen Sie verletzte Tiere nicht an: Aus Schmerz oder Angst heraus können sie beißen oder in Panik geraten. In keinem Fall dürfen Sie das Tier mitnehmen, das würde als Wilderei interpretiert werden. .© Copyright TASSO.e.V.

  

Vorsorge für den Notfall –
Wer kümmert sich nach meinem Tod um mein Tier?

 

Was passiert, wenn mir etwas passiert? Das ist eine wichtige Frage, die sich jeder Tierhalter stellen und für sich beantworten sollte. Sie betrifft natürlich auch die Versorgung des Vierbeiners in einem plötzlichen Krankheitsfall, ist aber vor allem dann von großer Bedeutung, wenn ein Tierhalter stirbt und somit nicht mehr zu seinem tierischen Liebling zurückkehren wird. Damit nach dem eigenen Ableben keine Unsicherheiten, Streit zwischen den Hinterbliebenen oder im schlimmsten Fall langfristige Nachteile für das Tier entstehen, rät die für TASSO tätige Anwältin Ann-Kathrin Fries, frühzeitig zum Beispiel in einem Testament festzulegen, in wessen Eigentum das Tier nach dem eigenen Tod übergehen soll.

Besonders wichtig ist das dann, wenn der Erbe beziehungsweise die Erbengemeinschaft das Tier nicht aufnehmen will. „Wer zum Beispiel möchte, dass der Freund oder die Nachbarin den Hund oder die Katze erhält, sollte das vorher klären“, rät Ann-Kathrin Fries. Gerade auch bei nichtehelichen und unverpartnerten Lebensgemeinschaften ist dies dringend geboten. Dieses sogenannte Vermächtnis sollte unbedingt im Testament festgelegt werden. Dabei ist es auch möglich zu bestimmen, dass zum Beispiel aus dem Erbe ein monatlich festgelegter Geldbetrag bis zum Tode des Tieres oder eine einmalige Zahlung eines bestimmten Betrages für die Versorgung an den neuen Halter gezahlt wird.

„Wichtig ist, dass ein Testament rechtswirksam verfasst ist. So stehen nach dem BGB zwei Formen der Errichtung zur Verfügung: das private handschriftliche Testament und das öffentliche notarielle Testament. Das private Testament muss vollständig eigenhändig ge- und unterschrieben sein. Auch die Datums- und Ortsangabe sollten enthalten sein. Es sollte gut lesbar sein und auch problemlos gefunden werden können“, erklärt Ann-Kathrin Fries. Hierfür ist eine (kostenpflichtige) Hinterlegung beim Zentralen Testamentsregister der Bundesnotarkammer in Berlin möglich und ratsam. Ein notarielles Testament wird kostenpflichtig von einem Notar verfasst und hat unter anderem den Vorteil, dass spätere Anfechtungen von Erben erschwert werden.

Wurden keine Regelungen getroffen, zählt das Tier automatisch zur sogenannten Erbmasse und gehört damit den Erben beziehungsweise der Erbengemeinschaft. Diese können oder wollen sich allerdings nicht immer um ein Tier kümmern. Im schlimmsten Fall wird der Vierbeiner dann ins Tierheim gebracht und muss auf ein neues Zuhause hoffen. Manchmal gibt es jedoch auch nach der gesetzlichen Erbfolge keine Erben (dann erbt der Staat), oder ein Erbe wird ausgeschlagen, also abgelehnt.

Wer also auch über sein eigenes Leben hinaus das Beste für sein Tier will, sollte für den Ernstfall vorsorgen.© Copyright TASSO e.V.